Die Sprecherinnen-Jobs, die sich dank ihrer angenehmen Stimme zahlreich finden ("Seitenblicke" - Beiträge, die Preise bei Peter Rapps "Heimvorteil" - Show verkünden, Dokumentationen kommentieren, die zweisprachigen Informationen, die man am Wiener Flughafen bekommt), sind für eine Schauspielerin nur ein Tropfen auf den heißen Stein, "wenngleich es natürlich auch reizvoll und eine Herausforderung ist, nur mit der Stimme zu arbeiten", meint sie. "Da kommt es eben nicht nur auf das Aussehen an."
Gelegentliche Möglichkeiten gibt es auch beim Fernsehen, und da hat Irene Budischowsky immerhin eine gute Karte gezogen, als man ihr anbot, dreimal in der Woche das Programm von "Regional TV Niederösterreich" zu moderieren. Sie hat gerne zugegriffen, zumal sie ihre Texte selbst schreiben kann.
"Man lernt eine Menge, wenn man nichts anderes tun darf, als in die Kamera zu sehen - und doch muss man mit Gesicht und Stimme die Lebendigkeit erreichen, die das Interesse des Publikums erweckt und hält." Ganz abgesehen davon, da es Spaß macht, sich zu diesem Zweck mit stets neuem Chic von Designerin Regina Schneider eingekleidet zu wissen wenn auch natürlich nur leihweise.
   
zurück
 
Irene Budischowsky, Wienerin mit adeligen böhmischen Vorfahren, hat eine Menge Arbeit fürs Fernsehen (ein paar Folgen lang war sie die Geliebte von Peter Fröhlich im "Kaisermühlen Blues") hinter sich, liebt aber vor allem das Theaterspielen, das sie schon an zahlreiche Bühnen geführt hat (sie war an der Josefstadt und am Volkstheater, am Jura Soyfer-Theater und bei vielen Sommerspielen, von Liechtenstein bis Klosterneuburg, mit dabei). "Natürlich freut man sich über Fernseh-Drehtage", meint sie, "aber nichts ist damit zu vergleichen, auf der Bühne zu stehen." R. W.